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Was ist dem Auftraggeber einer Großraum- und Schwergüterbeförderung wichtig zu berücksichtigen? Tipps des Experten

27.09.2018

Leiterin der Abteilung für den Transport von Projekt- und Überfrachten der Unternehmensgruppe TELS 

Ivanova-200x300.jpgJulia Ivanova

Die Beförderung der Großraum- und Schwergüter ist eine der kompliziertesten Arten der Beförderungen, wo die praktische Erfahrung und die Fähigkeit operativ schwere und nicht standardisierte Aufgaben zu lösen besonders wichtig sind. Die Intuition des Spezialisten ist auch eine gute Eigenschaft während der Erarbeitung solcher Beförderungen, weil das verschiedene Risiken vorhersehen hilft. Aber die Intuition ist in der Praxis nur dann hilfreich, wenn sie auf einer gut aufgebauten beruflichen Basis beruht.

Der Auftraggeber soll auch über bestimmte Kenntnisse in diesem Bereich verfügen, weil das die Wahrscheinlichkeit verschiedener Überraschungen und nicht eingeplanten Ausgaben senken hilft. Unten finden Sie einige Ratschläge: was soll der Auftraggeber berücksichtigen um die Risiken der unvorhersehbaren Situationen zu verringern und um seinem logistischen Auftragnehmer die Beförderung des Sperrgutes besser organisieren zu helfen?

1. Die Zuverlässigkeit der Angaben des Gutes prüfen.

Die Angaben des Gutes, die in den technischen Unterlagen angegeben sind, können der Wirklichkeit nicht entsprechen, besonders wenn Technik, Aggregate und Anlagen schon in Betrieb waren, weil sie gewissermaßen modernisiert werden konnten. Die Angaben des Gutes sollen mit Rücksicht auf alle „Schutzdächer“, „Schirme“ und andere Einzelheiten gemessen werden.

2. Lassen Sie Ihr Gut hinsichtlich seines „doppelten Verwendungszwecks“ und seiner Gefahrklasse überprüfen.

Gebrauchtes Gut wird als „gefährlich“ qualifiziert (ADR), wenn während seines Betriebes Brennstoff oder irgendwelche Betriebsflüssigkeiten verwendet wurden. Standardmäßig gilt, dass die genannten Flüssigkeiten im Gut teilweise bleiben und daher Menschen und Umwelt bei der Beförderung gefährden können.

Manchmal kann das Gut von den Zollbehörden als „Gut mit doppeltem Verwendungszweck“ qualifiziert werden (d.h. das Gut für Kriegszwecke verwendet werden kann). Das kann die zusätzlichen Schwierigkeiten und Beschränkungen während der Anfertigung der Abfuhr hinzufügen. Das bezieht sich gewöhnlich auf die Fachautotechnik verschiedener Arten, aber die Industrieanlagen können auch diese Kategorie vervollständigen. Diese Frage lässt sich bei den Spezialisten klären.

3. Sie bereit, dass das Gut nicht nach der kürzesten Route geht.

Wenn man die Beförderung der Großraum- und Schwergüter betrachtet, ist tatsächlich jedes Gut partikulär, das eine detaillierte Durcharbeitung der Lieferpläne unter Beachtung seiner Eigentümlichkeiten fordert. Je mehr normwidriger und sperriger das Gut ist, desto weniger:

  • Häfen, die das Gut übernehmen und überladen können;
  • Verkehrsträger, die das Gut befördern können;
  • Route, die das Gut entlangfahren kann;
  • Brücken, Estakaden und andere Straßenkonstruktionen, die dem Gut den Raum lassen können.

Man braucht oft mehr Zeit für die Ausarbeitung der Route, als man das am Anfang erwartet hat. Aber je detaillierter die Route ausgearbeitet ist, desto termingerechter werden die nötigen Genehmigungsurkunden erhalten und genauer werden die Beförderungstermine.

Eine der anschaulichsten Aufgaben der Beförderung in TELS ist die Beförderung der drei Stickstoffbehälter aus Polen zur Adresse des Erdölverarbeitungswerks, also nach Belarus.

Die Abmessungen der Objekte betrugen: 33 m in Länge, 3,17 m in Breite, 4,15 m in Höhe. Das Gewicht eines Behälters – 104 t.

азот емкость.jpgNach einer detaillierten Ausarbeitung (Survey) wurden die 3(!) vorläufig passenden Routen der direkten Beförderung aus Polen nach Belarus der Reihe nach ausgeschlossen. Zu jener Zeit wurden da Straßenarbeiten durchgeführt. Erst die vierte Variante, die den Transit durch die Ukraine voraussah, war für die Beförderung des Gutes geeignet.

Weiter sollte man die Erlaubnisse zur Beförderung der Großraum- und Schwergüter erhalten, den Güterfahrplan mit den Straßendiensten und der Kraftfahrzeuginspektion der drei Länder abstimmen. Nicht selten nimmt der Prozess des Erhaltens der Genehmigungen ein paar Monate in Anspruch. Eine fachmännische Vorbereitung der Anmeldungen und die geknüpften Geschäftskontakte ließen uns nach dem zweiten Monat der Einreichung der Dokumente zur Abstimmung unsere LKWs in Bewegung setzen.

Das Fahrzeug mit unserem Gut machte 5 Meter Höhe aus. Für seine erfolgreiche Beförderung auf der angemeldeten Route war eine Reihe von technologischen Lösungen für die Zurücklegung einzelner Wegstrecken erarbeitet, weil das Gut ohne Einmischung da nicht durchgehen konnte. Unter anderem wurde der Abbau der Masten und Ampeln mit dem darauffolgenden Wiederaufbau realisiert. In einem der Fälle wurde zeitweilig die Konstruktion der Transportrampen geändert, damit die Güter unter einem der niedrigsten Brücken transportiert werden konnten.

***

Die Beförderungen der Großraum- und Schwergüter enthalten noch viele Besonderheiten und „Klippen“, die Ihr Logistikauftragnehmer beachten muss, deshalb lautet der letzte Ratschlag so: vertrauen Sie die Beförderung der Großraum- und Schwergüter nur dem erfahrenen und vertrauenswürdigen Partner.

Wenn Sie daran interessiert sind und dieses Thema für Sie aktuell ist, schlage ich Ihnen vor sich ein Video anzusehen, wo die grundlegenden Merkmale eines sicheren Auftragnehmers, der die Beförderungen der Sperr- und Projektgüter gewährleistet, dargelegt werden.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie: detailliert über die Transportdienstleistung der Großraum- und Schwergüter erfahren möchten, die Anfrage senden möchten oder bei allen anderen Fragen. Die Kontaktinformation finden Sie unten:

Julia Ivanova, Leiterin der Abteilung für den Transport von Projekt- und Überfrachten der Unternehmensgruppe TELS

Tel: +375 17 210 49 31 (Haustelefon: 1056)

Skype: Julia.ivanova20

E-mail: j.ivanova@telsgroup.by


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