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Case. Die Optimierung der Logistikschemas der Güterbeförderung aus der EU in die Russische Föderation mit der Anwendung des Bahntransportes.

31.08.2018


Marktvolumen des Güterverkehrs per Bahntransporte aus der EU in die Russische Föderation (RF) ist im physischen Ausdruck um eine Größenordnung weniger als bei dem Markt der Straßengütertransporte. Aber die Statistik von Eurostat zeigt, dass die Zuwachsraten von Straßengütertransporten im laufenden Jahr aus der EU in die RF wesentlich verringern, aber daneben bleibt die Wachstumsdynamik des Bahntransportmarktes in derselben Richtung auf dem Niveau des vorigen Jahres – etwa 6 %. D.h., dass der Anteil der Güter, die per Bahntransporte aus Europa nach Russland befördert werden, in diesem Jahr steigt. Die Hauptthese zugunsten der Bahntransporte bei der Erarbeitung der Lieferpläne aus der EU in die RF beruht darauf, dass:

  • eine Gutpartie über einen Standardlastkraftwagen günstiger per Bahntransport befördert werden kann.

Auch bei den relativ kurzen Abständen, z.B. in die Zentral- oder Nordwestregionen der Russischen Föderation, ist der Frachtpreis der 2-3 LKWs auf der internationalen Richtung im Vergleich zu den Beförderungskosten per Eisenbahnwagen nicht konkurrenzfähig. Der Preis ist natürlich nicht der einzige Faktor bei der Wahl der Lieferpläne, aber die Variante der Beförderung der großen Güterpartien per Bahntransport kann für jegliche Gutart aktuell sein, besonders wenn die Rede von großen Abständen ist.

Als Beispiel führen wir Case von der Erarbeitung und Optimierung des Lieferplanes der keramischen Produkte aus der Europäischen Union in die Russische Föderation mit der Anwendung des Bahntransportes an.

Die Erarbeitung des Lieferplanes der Keramikfliese aus Tschechien in die Russische Föderation (Nowosibirsk)

Die Aufgabe schloss eine Reihe der Bedingungen, sowohl „gewöhnlichen“ als auch individuellen an:

  • Die Beförderungskosten sollen minimal sein, aber nicht auf Kosten der Qualität der Vorgänge;

  • Die Beförderungsfristen sollen vorhersagbar sein und sich von den eingeplanten Fristen kritisch nicht abheben;

  • Der Heranziehungsgrad der Mitarbeiter des Auftraggebers soll minimal sein. Alle während der Beförderung auftauchenden Probleme sollen von den TELS-Mitarbeitern je nach der Möglichkeit selbständig gelöst werden;

  • Ein Zollmakler soll für die Zollabfertigung des Gutes bei der Einfahrt auf das EAWU- Territorium gefunden werden, auf die Ablieferungsstation soll das Gut ausverzollt befördert werden;

  • Das Logistikschema soll stabil arbeiten.

Die Angaben des Gutes und die Gesamtstrecke:

  • Die Keramikfliese – ist ein Schwergut: einem Kubikmeter gleichen etwa 2,4 Tonnen;

  • Die geplanten Ablieferungen der Partien – ab 40 Tonnen in einem Vertrag;

  • Die Route ist international, die Strecke betrug mehr als 5 Tausend Kilometer.

Die Wahl der Verkehrsart

Die Spezialisten der Unternehmensgruppe TELS wählten den Bahntransport als eine Vorrangsverkehrsart während der Erarbeitung eines optimalen Lieferplanes, indem die Angaben des Gutes und die Gesamtstrecke berücksichtigt wurden. Die Hauptargumentation zugunsten der Eisenbahn war, dass ein Waggon bis 68 Tonnen der Keramikfliese befördern kann – das ist das Gewicht, das man mit der Ladungsfähigkeit der 3 Standardhalbanhänger vergleichen kann (d.h. 3 Autofrachtraten auf der Strecke über 5 Tausend Kilometer). Auch wenn die Partie minimal wird (40 Tonnen), werden die Kosten der Beförderung per Bahntransport günstiger als wenn das Gut mit 2 LKWs befördert wird.

Optimierung des Lieferplanes

Weiter wurde die Aufgabe der Optimierung des Lieferplanes auf der Frage der Beladung des Gutes in den Schienentransport konzentriert.

Ein „Standardschema“ eines multimodalen Transportes der Konsumgüter per Bahntransport aus Europa besteht normalerweise aus einem Autotransport zum Grenzbahnhof eines der EAWU-Länder mit weiterem Güterumschlag in den Waggon. In den meisten Fällen ist das ein optimaler Lieferplan je nach der Gesamtheit aller Faktoren.

Die direkte Eisenbahnroute aus Tschechien nach Nowosibirsk führt durch die Staatsgrenze der Republik Belarus, die Station befindet sich hier in der Stadt Brest. Aber in unserem Fall wählten die Spezialisten der Unternehmensgruppe TELS die Station in der Stadt Riga (Lettland) als der beste Ladeort. Diese Lösung ermöglichte es die Kosten der ersten Beförderungsetappe zu verringern - d.h. die Kosten des Autotransportes und der Be- und Entladearbeiten.

Лисовский.jpgAndrey Lisowsky, Leiter der Abteilung für die Bahntransporte der Unternehmensgruppe TELS:

„Der Lieferplan durch die Stadt Riga wurde hauptsächlich deswegen ausgewählt, weil:

  • der Güterumschlag in Brest mehr als in Riga kostet;

  • der Autotransport nur auf dem EU-Territorium realisiert wird. Das ist billiger und leichter als eine internationale Beförderung nach Brest;

  • die Ostseestaaten verfügen über einen besseren Terminalserviсe.

Der Standard der Eisenbahnspur ist dem russischen gleich, deshalb sind die Umladungen auf der Grenze nicht nötig“.

Zollabfertigung auf der Durchreise

Für die Begleichung der Zollabfertigungsforderung des Auftraggebers auf der Durchreise wurde ein Zollmakler auf der Station Posin, Pskow Gebiet, eingesetzt. Im Voraus wurde die nötige Dokumentation gesammelt und dem Zollmakler übergeben, damit die Zollabfertigung möglichst schnell abgewickelt wird. Im Ergebnis fuhr der Zug diese Station ohne bedeutenden Aufschub durch.

Der Profit der Zollabfertigung des Gutes auf dem Grenzbahnhof besteht darin, dass:

  1. weiter das Gut nicht durch inneren Zolltransit befördert wird (keine weiteren Ausgaben sind nötig),

  2. auf der Ablieferungsstation keine Zollabfertigungen für die Überlassung der Waren ausgeführt werden – das Gut wird ins Auto umgeladen und ins Lager des Gutempfängers befördert.

Ergebnis

Das erarbeitete Logistikschema entsprach allen Anforderungen des Auftraggebers und gestattete ihm:

  • stabile Lieferungen der Keramikfliese aus Europa zu planen und zu realisieren;

  • die Gutpartie in einer Beförderung bis zu 68 Tonnen ohne bedeutende Steigerung der Beförderungskosten zu vergrößern;

  • das Logistikbudget eigenes Business zu optimieren.

Andrey Lisowsky: „Im Ergebnis der Erarbeitung des obengenannten Bahntransportschemas erhielten die Kunden der Unternehmensgruppe TELS neue Optimierungsmöglichkeiten ihrer Lieferpläne der Güterbeförderung aus Europa. Wenn die Beförderung in die zentralen oder nördlichen Gebiete Russlands realisiert wird, dann ist es profitabel die Eisenbahnlinie durch Riga festzulegen; wenn das Gut südlicher kommt, dann ist es besser zum Beispiel durch Brest zu fahren. Für die Kunden werden übrigens alle Varianten berechnet und angeboten, die Schemas mit der Anwendung des Seetransportes sind miteinbegriffen, falls das zweckmäßig ist“.


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